Verfasst am 15. April 2013

OutBank 2.1 (iCloud, SEPA)

Mit der brandneuen Version 2.1 geht OutBank für iOS und OS X nun in die nächste Runde. Wir haben die letzten Wochen hart daran gearbeitet, dass speziell die von iCloud-Nutzern angesprochenen Probleme der Vergangenheit angehören. Gleich vorab – leider konnten wir nicht alle iCloud-Probleme abhaken, da diese durch das System “iCloud” bedingt sind und hierzu Handlungsbedarf seitens Apple besteht. In Anbetracht dieser Tatsache, arbeiten wir bereits mit Hochdruck an der Unterstützung weiterer Cloud-Services wie z.B. Dropbox. Wir haben OutBank in Verbindung mit iCloud in den letzten Wochen ausgiebig getestet, immer wieder optimiert und auftretende Fehler behoben. Daten über iCloud auf unterschiedliche Geräte zu synchronisieren bzw. die Daten auf allen Geräten synchron zu halten ist eine grosse Herausforderung, da jedes Ihrer iCloud-Geräte ein sagen wir mal “Eigenleben” führt. Wenn Sie OutBank in Verbindung mit iCloud nutzen, empfehlen wir Ihnen deshalb nicht mehrere Geräte gleichzeitig zu nutzen – also kein Kontorundruf auf zwei Geräten parallel zu starten. Für solche Anforderungen ist die derzeitige iCloud von Apple (noch) nicht gedacht und konzipiert. OutBank kann zwar mit solchen Konstellationen grundsätzlich umgehen, es kann jedoch dadurch zu längeren Synchronisierungszeiten kommen. Wir haben den sicheren iCloud-Sync nun seit mehreren Wochen mit bis zu fünf Geräten (iPhones, iPads, Macs) erfolgreich im Einsatz. 

Neben zahlreichen Anpassungen für eine bessere iCloud-Anbindung steht Ihnen nun in OutBank, sowohl auf iPhone und iPad wie auch Mac die sogenannte SEPA-Zahlung zur Verfügung. Hierüber können Sie Überweisungen ins europäische Ausland vornehmen – selbstverständlich auch mit unserem BezahlCode. Jedem Ihrer in OutBank gespeicherten Zahlungsverkehrskontakte wurde - mit diesem Update - auf Basis der vorhandenen Kontodaten automatisch eine internationale Kontoverbindung bestehend aus IBAN und BIC zugeordnet. Derzeit unterstützen noch nicht alle Banken SEPA-Zahlungen. Bei Fragen oder Hilfestellung zum Thema “SEPA” hilft Ihnen sicherlich auch gerne Ihre Bank oder Sparkasse weiter.

Und abschließend für alle Statistiker: Mit Update 2.1 wurden in den letzten Wochen sage und schreibe 312 Optimierungen umgesetzt und bekannte Fehler behoben. Optimiert wurde z.B.:

  • Die Erkennung gelöschter Konten – diese werden nun automatisch auf den Status “Still gelegt” gesetzt,
  • die Anzeige von Auswertungen (unter iOS) ist nun wesentlich schneller,
  • der Abruf von PayPal-Transaktionen wurde beschleunigt,
  • und Umsatzdaten können nun zusätzlich zu E-Mail auch direkt per iMessage verschickt werden.

Ausblick: Neben der oben bereits erwähnten Aufgabenstellung, weitere Cloud-Anbieter zu unterstützen, beschäftigen wir uns intensiv mit dem sinnvollen Ausbau der App. Viele Kunden warten im speziellen auf eine Multi-User-Funktion um mehrere Benutzer in OutBank verwalten zu können. Zusätzlich zu weiteren SEPA-Geschäftsvorfällen stehen auf unserer ToDo-Liste “Unterstützung photoTAN”, “Einreichen von Sammelüberweisungen” oder auch eine neue Banking-App “OutBank US”.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen die neue OutBank-Version gefällt und sie ordnungsgemäß ihren Dienst verrichtet. Über Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen. Wenn Ihnen OutBank gefällt, dann empfehlen Sie uns bitte weiter.

Ihr OutBank-Team


Verfasst am 13. Februar 2013

Aktueller Stand “sicherer iCloud Sync”

Wie wir bereits in unserem offenen Brief zum Thema “sicherer iCloud Sync” geschrieben haben, sehen wir Apple in der Verantwortung, eine fehlerfreie Synchronisierung von Daten über iCloud zur Verfügung zu stellen.

Apple gab uns diese Woche in London die Möglichkeit für ein persönliches Treffen mit einem iCloud-Spezialisten, so dass wir die relevanten Probleme im Detail aufzeigen konnten. Wir werden nun Apple in den nächsten Tagen gezielt mit weiteren Informationen versorgen. Nur wenn die iCloud zuverlässig und fehlerfrei funktioniert, kann auch der sichere iCloud Sync in OutBank korrekt arbeiten. Da wir derzeit nicht abschätzen können, wann dies der Fall sein wird, arbeiten wir seit heute an der Unterstützung weiterer Cloud-Service-Provider.

Kunden, die derzeit Probleme mit dem iCloud Sync in OutBank haben, sei es nach Update auf Version 2.0.2 oder nach einer Neuinstallation, bitten wir sich an unseren Support zu wenden (per E-Mail an support@outbank.de). Vielen Dank.

Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir hier darüber berichten.

 

Update (25.02.2013): Apple wurde inzwischen durch uns mit allen relevanten Informationen versorgt, um unseres Erachtens das Problem (zumindest) weiter einzugrenzen zu können. Wir haben diesbezüglich einen offiziellen Bug (#13171811) gemeldet und zusätzlich einen sogenannten ‘Technical Request’ aufgemacht. Heute wurde Apple wiederholt per E-Mail direkt angeschrieben – inkl. aller uns vorliegenden Informationen, wie Netzwerk- und Systemprotokollen.

 

Update (01.03.2013): Allgemeine Störung bei Apple’s iCloud Service.

Update (27.03.2013): iCloud und andere Entwickler…

 


Verfasst am 13. Februar 2013

OutBank, Facebook und Twitter

Über den Nutzwert einer Facebook-Page für Firmen oder ob ein Unternehmen twittern sollte, kann man sicherlich ausschweifende Diskussionen führen. Wir sind inzwischen davon überzeugt, dass es effektiver ist, wichtige und aktuelle Informationen zu OutBank direkt in der App und über unsere Website www.OutBank.de zur Verfügung zu stellen. Weiterhin bieten wir unseren Kunden gezielte Hilfestellung per FAQs und kostenlosem E-Mail-Support.

Wir haben uns deshalb, nach längerer Testphase, dazu entschlossen die Facebook-Fanpage sowie unser Twitter-Konto stillzulegen.

Produktinformationen erhalten Sie, wie bisher, direkt über unsere Homepage www.OutBank.de. Hilfestellung bieten wir Ihnen über unsere Support-Seite (FAQs) oder individuell, schnell und unkompliziert per E-Mail über die Adresse support@OutBank.de. Letzte Meldungen zur Nutzung der App oder Verfügbarkeit von bankseitigen Services, erscheinen wie gewohnt direkt in OutBank iOS – für OutBank OS X ist diese Funktion in Vorbereitung.


Verfasst am 7. Februar 2013

Offener Brief zum Thema “sicherer iCloud Sync”

Lieber Nutzer unserer neuen App OutBank 2,

mit diesem offenen Brief möchten wir Ihnen Informationen zum neuen OutBank 2 und zur aktuellen Situation geben.

Der Grund hierfür sind die Rezensionen und Rückmeldungen über Twitter, Facebook und E-Mail in den letzten 3 Wochen. Viele Kunden berichteten, dass speziell die Nutzung der Funktion “sicherer iCloud-Sync” nicht zufriedenstellend läuft.

Alle 10 Team-Mitglieder haben in den letzten Monaten mit voller Motivation und Enthusiasmus daran gearbeitet, dass das neue OutBank 2 für iOS und OS X Ihren Ansprüchen gerecht wird. Dies geschah mit dem Ziel, dass Sie mit unseren Apps noch zufriedener werden.

Die Herausforderung war und ist für uns, eine neue App zu entwickeln, die an den Erfolg von iOutBank anknüpft. Und nein, wir hatten nicht im Sinn, nur “schnell mal” nach vier Jahren kostenloser Updates etwas Geld mit einer neuen App zu verdienen. Neue Sicherheitsanforderungen, neue Betriebssystemversionen und vor allem auch neue Funktionen sind mit dem alten iOutBank schlichtweg nicht mehr sinnvoll machbar gewesen. Vier Jahre sind in der IT-Welt ein halbe Ewigkeit. 

Im Speziellen hatten viele Kunden immer wieder den Wunsch nach einer sicheren Synchronisation ihrer Daten über Apple’s iCloud-Dienst geäußert. Hierzu war es erforderlich, große Teile der Anwendung umzubauen und neu zu konzipieren. Der iCloud-Dienst von Apple sorgt dafür, dass die Daten in der iCloud abgelegt werden und auf allen zugeordneten Geräten bei Bedarf zur Verfügung stehen. Dies geschieht automatisch, sofern eine Internetverbindung besteht. Ansonsten werden die Daten erst später übertragen.

Apple bietet zum Speichern von Daten eine Schnittstelle namens CoreData an. Leider geschieht dies jedoch standardmäßig unverschlüsselt. Wir haben deshalb eine CoreData-Erweiterung namens “Secure Incremental Store” entwickelt, die es uns ermöglicht, die Daten verschlüsselt auf dem iPhone, iPad oder auch Mac zu speichern.

Apple bietet uns Entwicklern auch die Möglichkeit, Daten über eine spezielle CoreData iCloud-Schnittstelle auf unterschiedliche Geräte zu synchronisieren. Jedoch empfiehlt Apple auch, diese nicht für sensible Daten zu nutzen, ohne sie vorher zusätzlich zu verschlüsseln. Letzteres haben wir in monatelanger Arbeit realisiert, d.h. alle OutBank-Daten werden verschlüsselt in der iCloud gespeichert. Wir sorgen dafür, dass Ihre Daten zu keiner Zeit unverschlüsselt gespeichert oder übertragen werden.

Bevor wir eine neue App oder ein Update ausliefern, werden neue Funktionen mithilfe von Entwicklertests, Checklisten, automatisierten Tests und ausgewählten Beta-Testern ausgiebig geprüft. Leider ist die Anzahl der Beta-Tester sehr eingeschränkt, da Apple nur maximal 100 Geräte für diese Vorab-Tests erlaubt. Bei einem Team von 10 Personen, neuen Geräten wie zuletzt dem iPad mini oder auch defekten Geräten, können wir derzeit nur 20 Beta-Tester einsetzen. Und jeder Tester erwirbt im Schnitt einmal im Jahr ein bis zwei neue Geräte wie z.B. ein neues iPhone oder iPad. Aufgrund dessen standen uns bereits nach 5 Monaten keine freien Plätze mehr zur Verfügung, um weitere Beta-Tester bzw. deren Geräte aufzunehmen. Unter diesen Rahmenbedingungen wurde auch der sichere iCloud-Sync getestet. Bei unseren abschließenden Tests konnten keine schwerwiegenden Probleme festgestellt werden. Sonst hätten wir und auch Apple keine Version freigegeben. Für uns war nicht absehbar, dass die iCloud-Unterstützung bei vielen Kunden nur eingeschränkt oder gar nicht funktionieren würde.

Folgende Probleme können wir inzwischen eingrenzen:

1. OS X: Auf dem Mac läuft ein Systemdienst, um die Daten aus der iCloud zu kopieren bzw. synchron zu halten. Dieser Dienst kann unerwartet seine Arbeit einstellen, und es werden keine iCloud-Daten mehr übertragen. 

Abhilfe: Der betreffende Dienst muss durch den Nutzer neu gestartet werden. Dies erfolgt entweder mit dem Befehl “killall ubd” auf dem Terminal oder durch Neustarten des Rechners.

2. iOS: Auf einem unserer iPads (3. Generation, Retina) konnten wir inzwischen reproduzierbar feststellen, dass ein ähnlicher Dienst wie unter Punkt 1 ebenfalls nach kurzer Zeit keine Daten mehr aus der iCloud lädt. Apple wurde inzwischen darüber informiert.

Abhilfe: Nach einem Neustart des Geräts funktioniert der Dienst wieder.

3. iOS/OS X: Unter bestimmten Umständen kam es beim Import der Daten zu Duplikaten. Im Speziellen waren dies “Umsätze” oder auch vereinzelt “Konten”. 

Abhilfe: Dies haben wir mit Version 2.0.2 größtenteils behoben. Für iOS ist dieses Update bereits verfügbar. Das Update für OS X wird hoffentlich in den kommenden Tagen freigegeben. Wir haben jedoch auf den Freigabeprozess von Apple keinerlei Einfluß.

4.  iOS/OS X: Die Daten werden durch Apple nicht vollständig aus der iCloud geladen und der Abgleich muß durch OutBank automatisch erneut initiiert werden. Es entsteht der Eindruck, dass nichts passiert. OutBank versucht jedoch im Hintergrund die Daten aus der iCloud abzurufen. 

Abhilfe: Meist hilft hier das Verlassen und erneute Starten von OutBank.

5. iOS: Die Synchronisation der Daten geschieht nur langsam bzw. kann aufgrund der unterschiedlichen Netzwerke und Übertragungsgeschwindigkeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen, wie eigentlich gewünscht oder erwartet. 

Abhilfe: Solange OutBank das “Cloud”-Symbol anzeigt, werden Daten aus der iCloud geladen bzw. es wird darauf gewartet, dass noch Daten aus der iCloud durch Apple zur Verfügung gestellt werden. 

6. Mangelnde Aufklärung und Hilfestellung unsererseits über die Funktion “sicherer iCloud-Sync”.

Abhilfe: Wir werden unsere FAQs weiter ausbauen und auch Video-Tutorials zur Verfügung stellen.

Generell empfehlen wir folgende Vorgehensweise. Mit dieser wird sicher gestellt, dass eine vollständige und korrekte Kopie der aktuellen Daten in der iCloud vorliegt. 

  1. Wählen Sie das Gerät, das den letzten korrekten Stand der Daten enthält.
  1. Auf diesem Gerät aktivieren Sie bitte in den OutBank-Einstellungen -> “iCloud zurücksetzen”.
  1. Deaktivieren Sie auf allen anderen iOS Geräten in den iOS Systemeinstellungen unter OutBank -> Sicherer iCloud Sync.  Löschen Sie danach auf dem Gerät OutBank 2.
  1. Löschen Sie auf allen anderen OS X Geräten den Ordner “~/Library/Containers/de.stoegerit.OutBankMac”.
  1. Anschließend laden Sie OutBank wieder auf Ihre Geräte und aktivieren Sie die Funktion “Sicherer iCloud Sync”. Achten Sie bitte darauf, dass auch wirklich die aktuellste Version (mind. 2.0.2) aus dem App Store installiert ist.

Wichtig: Damit der iCloud Sync funktioniert, müssen alle Geräte (iOS und OS X) OutBank Version 2.0.2 verwenden. Wir rechnen mit einer Freigabe der OS X Version 2.0.2 in wenigen Tagen.

Wie geht es weiter?

Andere App-Entwickler wie noidentity (http://noidentityapps.com/blog/?p=905) und Jumsoft (http://www.jumsoft.com/2013/01/response-to-sync-issues/) haben wegen diverser Probleme die Unterstützung für Apple’s iCloud zurückgezogen. Diesen Schritt möchten wir nicht gehen, sondern die Funktion “sicherer iCloud-Sync” für alle Kunden fehlerfrei anbieten. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass wir gemeinsam mit Apple eine angemessene Lösung finden werden. 

Weiterhin denken wir darüber nach – zusätzlich zu Apple’s iCloud – alternative Cloud-Systeme einzubinden.

Wir danken Ihnen für die zahlreichen Zuschriften und Kommentare. 

Sie können Sich darauf verlassen, dass wir eine Lösung finden werden. 

Beste Grüsse 

Tobias Stöger, Geschäftsführer

Markus Schicker, Leiter Entwicklung